Gehaltsverhandlung: Warum die meisten zu wenig fragen – und wie du den Sprung schaffst

Eine Studie aus dem DACH-Raum zeigt: Wer beim Jobwechsel nicht verhandelt, lässt im Schnitt CHF 5’000 bis CHF 15’000 pro Jahr auf dem Tisch liegen. Über eine Karriere hinweg summiert sich das schnell auf sechsstellige Beträge.

Trotzdem verhandeln die meisten Menschen entweder gar nicht – oder halbherzig.

Warum wir nicht verhandeln

Es ist kein Wissens-, sondern ein Mut-Problem. Die Gedanken sind immer ähnlich: «Was, wenn ich zu viel fordere und das Angebot zurückgezogen wird?» «Ich will keinen schlechten ersten Eindruck machen.» «Ich weiss nicht, wie viel ich überhaupt verlangen kann.»

Diese Bedenken sind verständlich – aber in der Realität zeigt Forschung, dass Arbeitgeber Verhandlungen erwarten. Wer nicht verhandelt, wirkt manchmal sogar weniger selbstbewusst, nicht bescheidener.

Die drei Schritte zur erfolgreichen Verhandlung

1. Marktwert kennen

Bevor du verhandelst, musst du wissen, was du wert bist. Nutzungsquellen: Lohnrechner (z.B. Lohncoach.ch für die Schweiz), Stellenanzeigen mit Gehaltsangaben, Gespräche mit Kollegen in ähnlichen Positionen. Eine Bandbreite ist besser als eine Punktzahl.

2. Den ersten Schritt nicht scheuen

Wenn du gefragt wirst, was du dir vorstellst: Nenne eine Zahl. «Ich bin offen» ist keine Antwort – es schwächt deine Verhandlungsposition. Nenne das obere Ende deiner Bandbreite. Du kannst immer noch nach unten gehen.

3. Nicht nur aufs Gehalt fokussieren

Homeoffice-Tage, Weiterbildungsbudget, Einstiegsdatum, Bonusregelung – all das ist verhandelbar. Wenn das Grundgehalt nicht weiter nach oben geht, verhandle auf diesen Ebenen. Der Gesamtwert eines Angebots ist mehr als die Zahl auf dem Lohnausweis.

Wie KI bei der Vorbereitung hilft

Gehaltsverhandlungen zu trainieren ist der beste Weg, sie zu meistern. Mit Jobwechsel-KI.ch kannst du typische Verhandlungssituationen durchspielen, Argumente formulieren und dich auf häufige Gegenfragen vorbereiten – bevor du im echten Gespräch sitzt.

Kostenlos ausprobieren – die Investition von 30 Minuten könnte sich schnell amortisieren.

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