Wildberger nennt Berufe — was HR-Verantwortliche in KMU jetzt konkret anders machen müssen

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat es in der Bild am Sonntag (29. März) klar gesagt: Programmer und Callcenter-Agents gehören zu den gefährdetsten Berufsgruppen durch KI. Spiegel und Tagesschau haben das Thema aufgegriffen. In DACH-KMU läuft es gerade durch die Flure.

Die Frage, die danach kaum jemand beantwortet: Was bedeutet das für die HR-Arbeit im kleinen Unternehmen — und was müssen Mitarbeitende jetzt tun, um sich neu zu positionieren?

Nicht alle Berufe — aber diese zuerst

Wildberger hat keine Panik verbreitet, sondern konkrete Kategorien benannt: Jobs, die auf regelbasierter, vorhersehbarer Arbeit basieren. Dazu gehören nicht nur IT-nahe Berufe, sondern auch administrative Tätigkeiten, standardisierte Sachbearbeitung und Standarddokumentation. In KMU macht das oft 20 bis 40 Prozent der Arbeitszeit aus — nicht die ganzen Stellen.

Der wichtige Unterschied: KI ersetzt selten Menschen vollständig. Sie ersetzt Aufgaben. Wer seine Aufgaben versteht, kann sich neu ausrichten.

Was HR-Verantwortliche jetzt konkret tun

Aufgaben-Audit statt Stellen-Panik: Gehen Sie nicht davon aus, dass eine ganze Stelle wegfällt. Analysieren Sie: Welche konkreten Aufgaben in diesem Job sind automatisierbar? Wo liegt der Mehrwert, den kein KI-Tool replizieren kann?

Mitarbeitende in KI-Tools einführen — aktiv: Wer seinen Mitarbeitenden KI als Werkzeug beibringt, reduziert Angst und erhöht Produktivität gleichzeitig. Konkret: Eine zweistündige Einführung in ChatGPT oder Copilot für jede Abteilung. Nicht als einmaliges Event, sondern als laufender Prozess.

Bewerbungen neu bewerten: Bewerber, die nachweislich KI-Tools nutzen, bringen ab 2026 einen messbaren Produktivitätsvorteil. Das sollte im Auswahlprozess sichtbar sein. Fragen Sie: Welche KI-Tools nutzen Sie? Wie? Seit wann?

Was Mitarbeitende tun können — heute

Nina arbeitet seit 8 Jahren in der Auftragsbearbeitung eines Maschinenbau-KMU. Nach Wildbergers Statement war ihr erster Gedanke: «Bin ich das?» Nach einem Nachmittag mit unserem KI-Bewerbungspaket-Tool hatte sie eine Antwort: Sie koordiniert, priorisiert, kommuniziert mit Kunden. Das kann kein Automat. Aber die 40% reine Dateneingabe — das kann er. Also lernte sie, genau diese 40% zu delegieren.

Wer sich jetzt positioniert, hat einen Vorsprung. Wer wartet, verliert ihn.

Das KI-Bewerbungspaket von jobwechsel-ki.ch hilft Ihnen, Ihre Stärken zu identifizieren, Ihren Lebenslauf KI-ready zu machen und sich für die Stellen zu bewerben, die 2026 tatsächlich gefragt sind. CHF 49, einmalig.

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